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© Schëppe Siwen A.S.B.L

REVIEWS

"Gestatten, die Luxemburgische Folkrockband Schëppe Siwen mit ihrem aktuellen Album „Sprëtztour“ – ein Machwerk, das mich doppelt reizt: Zum einen schöpfen Schëppe Siwen aus den Vollen und sind alles andere als „Folk-Rock“ der hiesigen Gestade. Andererseits singen sie in ihrer Muttersprache. Und vorab: So klingt innovativer Folk!

Die Spritztour wird mit einem Instrumental eröffnet. Es paaren sich E-Gitarre, Violine, Schlagzeug, Akkordeon, Trompete und Bass. In schreitend- beinahe lethargischen Andante eröffnet der 43-minütige 13-Titler, ehe nach einem Break Klarheit über den Kurs geschaffen wird. E-Gitarren-Tremolo, Gypsy-Fiddle inklusive aller stilbestimmenden Slights – oder nennen wir es Mini- Glissandos – Trompeten in wohlfeiler Zweistimmigkeit. Wir wissen: Terzen helfen immer. Sprëtztour eröffnet schubladenlos und explosiv zwischen den Regalen von Folk, Polka, Gypsy und Rock.

Mäin Lëtzebuerg beweist nachfolgend eindrucksvoll, dass ein ¾-Takt nicht per se den volksmusikalischen Gestaden anhaften muss. Der Gesang ist für meinen Geschmack ein wenig zu pathetisch und in den charakterbestimmenden Frequenzen zu beschnitten. Dennoch: Der zweite Titel ist eine dreckige Hommage. Ein Lobgesang von Vaganten. Herzergreifend und irgendwas zwischen mächtig und bis gewaltig. Schëppe Siwen überraschen zudem immer wieder mit Details im Arrangement, brechen spontan wohlfeile Rhythmik auf, um musikalisch aufzuwecken. Beweeg däin Aarsch vereint volksmusikalische Elemente – im Modus einer Karikatur – und skaige Elemente. Ein Hymnus des rückwärtigen Menschenmittelteils, der live dafür gemacht ist, sich zu bewegen. Die Gesänge – zwischen Solo- und Tutti-Passagen wechselnd – ist charmant dreist. Kein Raum für Beliebigkeiten. Man muss sie hassen oder lieben. Und ihrer unbändigen Spielfreude wegen muss man sie eigentlich lieben.

Der Nachfolger, Crossing Over to Ireland, schifft eine Weile durch instrumentale Ruhiggestade. Das tut nach dem massiven Aufgebot von Ins-Maul-Mitmach-Anteilen fast ein wenig gut, ehe Däiwel wieder über seine Hörer einbricht. „Sprëtztour“ bleibt stilistisch wundervoll ungreifbar, spielt mit Klischees, bricht sie auf, um ihnen hernach einen grünen Teppich auszurollen. Jeder Musiker brilliert an seinem Instrument. Irgendwo zwischen Ska, Polka, Folk, Rock, Volksmusik und stimmgewordener Spitzbübigkeit ist dieses Album derart vollgepfropft mit Details, dass ein Satthören kaum möglich ist. Und nochmals: So – und kein Stück anders – klingt die Kombination aus Bewährtem und innovativem Folk! (Ein Album mit einem einzigen, nicht-ernstgemeinten Wermutstropfen: Das Abtippen der Punkte über dem „e“ ist echt lästig.)"       folknews.deLink (2018)

„Es muss nicht immer englisch, französisch oder gälisch sein. Die achtköpfige Band Schëppe Siwen begeistert mit Folkmusik in der Sprache unserer luxemburgischen Nachbarn. Dabei haben die hochkarätigen Musiker einen eigenen unverwechselbaren Musikstil entwickelt. Punk, Rock, Polka, aber auch ganz ruhige Töne finden sich auf dem Silberling mit dem Titel Sprëtztour (Spritztour).

Ganz langsam beginnt die Musik beim ersten Stück mit dem gleichnamigen Titel.

Doch schon nach einer Minute kann man hören, wo die Reise musikalisch hingeht. Wer beim zweiten Stück Mäin Lëtzebuerg (mein Luxemburg) noch glaubt, eine kuschelige CD mit Hymen auf unser schönes Nachbarland im Recorder zu haben, wird direkte danach mit Beweeg däin Aarsch (Beweg deinen Arsch) geweckt und aufgefordert sich zu bewegen.

Natürlich reizt es so manchen Hörer, den überwiegend humorvollen Texten zu lauschen. Das gestaltet sich für den „nicht Luxemburger“, allerdings etwas schwierig, dennoch kann man die Worte verstehen, wenn man die Stücke mehrmals hintereinander hört. Aber was soll‘s, die Musik von Schëppe Siwen macht sowieso süchtig, ich zum Beispiel könnte dieses Werk den ganzen Tag hören."       celtic-rock.de, Hubert Jost, Link (2018)

 

 

„Wer jetzt sagt, sowas habe er hierzulande auch noch nicht gehört, dürfte wohl recht haben: luxemburgischer Folkrock, in Landessprache vorgetragen. Das ist nicht nur deshalb besonders, sondern auch, weil die Band aus der "Ville" vom ersten Takt an weiß, wie man das Publikum mitnimmt.

Sehr gut produziert, mit hervorragenden Musikern und mächtig Spielfreude vorgetragen ... die Band ist in der Heimat bereits bestens bekannt, und nach dem hervorragenden Eindruck, den sie auf "Spretztour" hinterlassen, dürften sie auch Deutschland bald im Griff haben."       Rhein Main Magazin (2018)

Bewertung: 8/10

"Folk aus Luxemburg. Richtig gelesen: Luxemburg! Und wie gut der klingt, dieser Folk aus Luxemburg. Ob er nun zum Schunkeln und Mitsingen (oder -grölen?) einlädt wie bei “Mäin Lëtzebuerg” oder “Beweg Däin Aarsch”, zum Entspannen wie der titelgebende Song, oder einfach den guten alten Irish Folk wieder aufleben lässt: Dieses Album zeigt Folk mit der ganz besonderen Note, einer ganz besonderen Sprache und in herausragender Qualität. Hier bekommt die Karnevalsfraktion, die Whiskytrinkerriege, der Tanzflächenjunkie und Mittelaltermarktbesucher sowie der Genießer genau die richtige Mischung auf die Ohren und um die Ohren gehauen, dass es ein großer Spaß ist. Mal IN EXTREMO, mal CLANNAD und dann wieder ELÄKELÄISET. Aber eigentlich doch nur SCHËPPE SIWEN und einfach nur schön verrückt. Kein Wunder, wenn eines der Bandmitglieder am St. Patrick’s Day geboren ist. Die würde ich ganz schrecklich gern mal live sehen, am besten auf dem Hamburger Scotchtoberfest! Eine Spritztour, die nach mehr schreit!"       Blue Print Hamburg, Link (2018)

 

 

„Musik in der Landessprache, kennt man mal als Dialekt, wie etwa bei BAP aus Köln oder Patent Ochsner aus der Schweiz. Jetzt erscheint mit Spretztour das zweite Album der Luxemburger Formation Schëppe Siwen auf letzeburgisch oder wie man hierzulande sagt, luxemburgisch. Nach dem man nach verhältnismäßig kurzer Zeit sich reingehört hat, entwickelt sich dieser Folk mit Rock-Elementen wie von selbst zu einer absoluten Partymusik mit anspruchsvollen Texten und einer besonderen Instrumentierung aus Violine, Akkordeon, Trompete, E-Gitarre, Bass und Percussion.

Interessant ist das was sich Sänger Jean-Marc und der Rest der Band hier ausgedacht haben und wer auf In Extremo oder Schandmaul auf der einen Seite und den Sound von Element of crime auf der anderen Seite steht, für den ist die Spritztour wie gemacht.

Als Bonbon für Eishockey Fans ist auch noch der einzige Song auf englisch mit Fight dabei, der mit seinen Trompeten sogar an Dog eat Dog erinnert und der offizielle Song der Qualifikation zur IIHF Weltmeisterschaft 2014 in Luxemburg war.

Wer sich darüber hinaus einen detaillierten Einblick in die Welt der Bands aus Luxemburg gewinnen will, dem seien die hervorragenden  Luxemburg-Sampler von The Finest noise eindringlich ans Herz gelegt."       Soundchecker, Link (2018)

"Die aus Luxemburg stammenden Schëppe Siwen veröffentlichen nach „Schëppe Siwen (2012)“ nur ihren ersten Longplayer „Sprëtztour“. Knackige Härte mit vorwärtstreibenden Rhythmen steigt Opener und Album Namensgeber „Sprëtztour“ druckvoll in die Scheibe ein. Doch schon der darauffolgende Track „Main Lëtzebuerg“ lässt es wieder ruhiger werden, bevor mit „Beweeg Däin Aarsch“ es wieder abgeht.

Schëppe Siwen haben mit „Sprëtztour“ ein sehr introspektives Album, das die Gedanken zum Träumen bringt. Durch die zahlreichen Details gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Als Abschluss der Folkrock Scheibe, lassen Sie es kurz Weihnachtlich werden. Fazit: Luxemburg hat einiges zu bieten. Mit Schëppe Siwen schon eine Granate im Folkrock Genre, und das alleine schon, wegen dem landessprachlichen Gesang."       Blattturbo, Link (2018)

 

„Schëppe Siwen spielen traditionellen Folk mit einem crossing over von Luxemburg nach Irland, um deinen Arsch zu bewegen und an alte Volkslieder aus Luxemburg zu erinnern. Instrumental, feierlich klassisch und schwungvoll. Musik wie aus dem Festzelt mit Bier und Brezel, wehmütige Klänge und Volkstümelei.

Mit Mundart und Violine, Heimatpflege und Akkordeon leben traditionelle Volkslieder auf, werden neu interpretiert und intoniert und im Erlebnisraum mit Musik und Kultur zu einer Spritztour arrangiert, die dazu einlädt, feuchtfröhlich mitzumachen... und dabei die gute Kinderstube zu verlassen.

Am Ende gibt es gar einen Official Song IIHF World Championship Luxembourg Div III und hey, mehr Patriotismus geht nicht. Dafür hat das luxemburgische Team aber auch zum ersten Mal überhaupt Gold geholt. Darauf ein Hoch auf die UNDERDOG's und ein Toast auf die Folkmusik."       Underdog, Link (2018)

 

„Die Besonderheit der Luxemburger Band Scheppe Siwen („Pik Sieben“) liegt natürlich ganz augen- und ohrenscheinlich in der Tatsache begründet, dass sie in ihrer Landessprache singen. Dies ist insofern außergewöhnlich, als dass dies – hierzulande zumindest – doch recht ungewöhnlich ist.

Man darf allerdings nicht den Fehler machen, die Band aus der „Ville“ – so nennen die Einwohner Luxemburgs ihre Hauptstadt – darauf zu reduzieren, oder ihnen gar deshalb einen Exotenbonus gut zuschreiben. Denn die Band verfügt über außergewöhnlich gute Musiker, die ausgezeichneten Folkrock machen, der hier uns da mit ein ganz-klein bisschen Ska und Reggae angereichert wird. Und in ihrer Heimat gehören sie längst zu den ganz bekannten Acts – wetten, dass das auch bald für Deutschland gilt? Sie haben das Zeug dazu."       ​Haiangriff, Link (2018)

 

„Mit Geige, Akkordeon, Gitarren, Bass, Drums und Trompeten verzaubert die luxemburgische Folk-Rock-Band „Schëppe Siwen“ ihr Publikum. Nach mehreren Jahren der Findungsphase hat die Gruppe einen originellen Stil entwickelt, der auf traditioneller Musik, fetzigen Beats, Spaß und originellen luxemburgischen Texten basiert."       journal.lu, Lëtzebuerger Journal (2018)

„Die sympathische luxemburgische Band Schëppe Siwen locken mit ihrem dynamischen Folkrock jeden aus der Reserve.“       Delia Pifarotti, Luxemburger Wort (2016)

„Combinant plusieurs styles musicaux au potentiel festif (rock, ska, folklores russes et des Balkans…), Schëppe Siwen et ses sept instrumentistes aiment quand la foule gronde et s’éclate.“       Grégory Cimatti, Le Quotidien (2016)

​„Schëppe Siwen started us off on the “Pub Stage”, blasting away under the warm, orange light bulbs spanning across the ceiling. Their Luxembourgish lyrics were an interesting addition to the folk-rock performed by the energetic 7-piece group. Organisers led by John Rech asked the group to perform two sets that night, as Baltic Sea Child sadly had to cancel. The pressure was on, and despite it being a little heavier and modern for crowds rather preferring Irish jigs and more laid-back sounds, they succeeded at creating a fun party.“       Josh Oudendijk, Luxembuger Wort (2016)

„Die sieben Musiker der Folkband haben sich 2009 gefunden, 2012 erschien das erste Album. Auf dem neuen Album sind verschiedene Instrumente wie Violine, Akkordeon, Trompete, E-Gitarre, Bass und Percussions zu hören. Die Musik lässt in ihren lebhaften Melodien ein bisschen an Folk-Musik aus Irland denken, vor allem erinnert sie aber an luxemburgische Volkslieder. […]

Die Band macht sich in ihren Songs die lohnende Mühe, kleine Geschichten zu erzählen. Die Inspirationen für die fröhlichen aber auch düsteren Inhalte («Däwel», «De fräe Fall») holen sich die Musiker aus dem Leben oder aus Geschichten, die sie gehört und die sie überzeugt haben. Abgesehen von einigen – sehr eingängigen Instrumentalsongs («Crossing over to Ireland» und «Soldier's Joy») – verleiht Sänger Jean-Marc den Songs mit seiner dunklen Stimme eine spezielle Note.“       Sophia Schülke, L’Essentiel, (2016)

"Mais ce sont les Luxembourgeois de Schëppe Siwen qui ont vraiment commencé à mettre le feu. Assurant l’interlude sur la petite scène, leur folk enthousiaste et débordant d’énergie mélange la tradition musicale celte avec une pincée de rock et des paroles en luxembourgeois."       JW, L'Essentiel (2014)

​„In der Brasserie Aquarium drängelten sich die Menschen um die besten Plätze. Dort brachte die fünfköpfige Band 'Schëppe Siwen' die Gaststätte zum Beben und sorgte mit luxemburgischen Melodien und keltischem Folkrock für ausgelassene Stimmung. Zudem konnte das Publikum das Tanzbein schwingen.“       Marc Beissel, Luxemburger Wort (2014)